ER

Diese Augen. Diese unglaublichen Augen. Wie kann MANN solche Augen haben. So tief. So gütig. So unglaublich tief.

Nie hat mich jemand so berührt. Tief in meiner Seele. Das war wie Balsam auf einem wunden Herz. Und dennoch sträubt sich alles in mir und kämpft. Er fragte mich gegen wen oder was ich kämpfen würde - das war eine sehr gute Frage! Eine dieser vielen Fragen auf die ich keine Antwort weiß.

Er ist der erste Mensch, der es geschafft hat mich anzufassen ohne das ich das Gefühl hatte minderwertig zu sein oder billig. Oder gar in Gefahr. Das war soviel gutes! Streicheln ohne Hintergedanken oder in einem schützenden Arm einschlafen war mir neu!

Und Komplimente werden in diesem Leben glaube ich nicht mehr meine Freunde. Manchmal frage ich ob wirklich ich Wahrnehmungsstörungen habe oder ob meine Mitmenschen nicht ganz knusper sind. *lach*

 

Aber wenn ich meine Crew nicht hätte wäre ich ganz schön aufgeschmissen. Das wird mir immer bewusster!

 

Danke meine Herzblätter!

29.5.17 12:58, kommentieren

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Träume haben Flügel

Wenn Dein Blick müde ist und schwer, und Dein Schicksal stellt sich auf einmal quer, wenn die Gezeiten sich verhalten als ob's nur
Ebbe gibt, Deine Hoffnung verlor'n am Boden liegt.

 (Wie gut kenne ich diese Müdigkeit! Wie ein alter Bekannter, dessen Anwesenheit man nicht erträgt und dennoch nicht von ihm ablassen kann, weil es nun mal bekannt ist und somit nicht aufregend oder gefährlich! Hoffnung... Hoffnung, was ist das? Ich stelle mir oft die Frage. Ist Hoffnung wirklich ein Gefühl oder viel mehr eine Vorstellung, ein Wunsch? Wo findet Hoffnung statt? Und warum? In welchem Maße und wie kann es sein das die Hoffnung schnell zerstört ist aber eben so schnell wieder aufblühen kann? Ich glaube Hoffnung ist ein Stehaufmännchen. Wie diese alten Zappelmänner an deren Schnur du ziehen konntest und sie fingen an den Hampelmann zu tanzen. Vielleicht ist Hoffnung der Schlüssel zum Leben... Oder aber der Schlüssel zum Untergang. Wer von euch würde eine Tür aufsperren hinter der das Unbekannte lauert? Ich würde es nicht tun. Schade!)


Wenn Dein Leben so schnell rennt bis Du fällst, und Du als Letzter zu Dir hälst, wenn die Andern an Dir zweifeln und Du fängst auch schon an, ab dann erinner Dich daran.


(Ich finde diese Stelle hat Michelle super formuliert und gezielt gesetzt. Mein Leben rennt so schnell das ich falle. Lange habe ich über diese Zeile nachgedacht. Warum renne ich meinem Leben wie ein gehetztes Tier hinter her? Und warum rennt mein Leben so? Wovor läuft es davon? Am Ende vor mir?? Das würde ja bedeuten, dass umso schneller ich renne mein Leben umso schneller rennt. Was passiert dann wohl wenn ich es schaffe einfach einmal stehen zu bleiben?  Das zweifeln der anderen an sich ist nicht das tükische, sondern tatsächlich der Moment, indem du beginnst zu zweifeln. Die ganze Welt kann gegen dich sein, wenn du aber hinter deiner Einstellung stehst kann dich das nicht erschüttern. Aber ehrlich? Das klingt in der Theorie super, ist aber so schwer in der Umsetzung!)


Träume haben Flügel, sie tragen Dich hinfort.
Sie wissen wo Du hingehörst und bringen Dich zu jenem Ort.
Träume haben Flügel, sieh hin, sie warten schon.
Folge ihn so gut es geht, sonst fliegen sie davon.

 ( Was ist mit den Menschen, die nie gelernt haben zu Träumen? Die sich nicht trauen, aus Anngst enttäuscht zu werden? Ganz ehrlich, wer von euch kennt das Wort "Traumtänzer"? Und wie oft habt ihr das als Vorwurf oder voller Verachtung gehört? Und im Gegensatz dazu: Wie oft als Kompliment?

Wir verlernen das Träumen. Es wird uns Abtrainiert. Das ist nicht gesund.)

 

Lässt dein Glück Dich einmal im Stich und wie es weitergeh'n soll, weißt Du nicht. Wenn Andere Dir sagen: Du wärst nicht gut genug. Vertrau auf Deine Träume und hör ihn gut zu.

(Und hier befindet sich der Schlüssel zu der Frage: Was soll ich also tun?)

29.5.17 13:36, kommentieren